Und daas Volk glaubte; und als sie hörten, dass der HERR sich den Kindern Israel zugewandt und dass er ihr Elend gesehen habe, da neigten sie sich und beteten an.
Kürzlich erschien eine Veröffentlichung, in der sich Karrierefrauen über die Bedeutung von Gottvertrauen für ihre erfolgreiche Laufbahn äußerten. Das Überraschende daran war, dass die meisten die Vorstellung von einer unsichtbaren Welt und von Kräften, die von dorther Einfluss auf sie ausüben, durchaus gelten ließen. Aber viele von ihnen lehnten es ab, solch eine ,,höhere Macht" Gott zu nennen oder sie mit dem Gott der Bibel in Verbindung zu bringen.
Eine bekannte Fernseh-Korrespondentin sagte darin: ,,Ich glaube, dass starke Menschen eine Orientierung brauchen, dass sie an Dinge glauben, die man als Mensch nicht unbedingt erklären können muss."
Auch in diesem Kalender betonen wir immer wieder, dass jeder Mensch, wenn sein Leben ,,Erfolg", also einen Sinn haben soll, eine Orientierung haben muss, auf die er sich verlassen kann. Wir glauben, dass das die Bibel ist. Also auch ein Glaube? Ja, aber er bewährt sich in den notvollen Unwägbarkeiten des Lebens.
Mose, der Führer Israels, hatte damals die Aufgabe von Gott empfangen, die Israeliten aus der Knechtschaft der Ägypter zu befreien. Dazu musste er ihnen durch Zeichen beweisen, dass es wirklich Gott war, der gesandt hate. Erst dann glaubten ihm seine Landsleute.
So erweist sich der Gott der Bibel in den Nöten des Lebens, aus denen Er uns errettet, wenn wir Ihn anrufen. ,,Rufe mich an am Tag der Bedrängnis: Ich will dich erretten" (Psalm 50,15). Denn für die Rettung aus Not und Ängsten - besonders für die Errettung aus Sündennot - ist Gott zuständig. Oft bringen nämlich erst notvolle Umstände die Menschen zum Nachdenken.
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Dienstag, 14. Oktober 2008
Matthäus 20,15
Ist es mir nicht erlaubt, mit den Meinen zu tun, was ich will? Oder blickt dein Auge böse, weil ich gütig bin?
Zu gleichen Bedingungen? Der Vergleich ist die Quelle des Neids, hat einmal jemand gesagt. Wenn man auf das sieht, was der andere bekommt, können leicht Neid und Missgunst das Herz erfüllen. Das ging auch jenen Arbeitern im Weinberg so, die den ganzen Tag gearbeitet hatten und genausoviel Lohn bekamen, wie diejenigen, die erst eine Stunde im Weinberg ware. Dies Gleichnis bezieht sich auf die Pharisäer, die ihren Einsatz weitaus höher einschätzten als den der Randfiguren der jüdischen Gesellschaft - der Zöllner und Huren. Es schien ihnen deshalb unvorstellbar, dass diese zu den gleichen Bedingungen ins Reich Gottes eingehen könnten wie sie selbst. Doch ganau das ist die frohe Botschaft desEvangeliums: jeder - auch der, welcher die schlechtesten Voraussetzungen mit sich bringt und sich als großer Sünder erkennt, kann sofort und ohne weiteres gerettet werden durch den Glauben an den Herrn Jesus und sein stellvertretendes Opfer für Sünden. Andererseits aber kann kein noch so großer Verdienst, keine noch so gute >>Kinderstube<<, auch keine langjährige familiäre >>Versammlungsrtradition<<>>bevorzugt<< werden. Die Güte und Barmherzigkeit des Herrn gilt allen gleich ohne Ausnahme. Und daraus folgt, dass sich niemand für bevorzugt halten kann in Bezug auf die Errettung. Fragen wir uns nur einmal einen Tag lang bei jedem Menschen, dem wir begegnen, ob eir ihm von Herzen gönnen und wünschen, dass er gerettet wird! Werden wir ihm dann nicht ganz anders begegnen?
Zu gleichen Bedingungen? Der Vergleich ist die Quelle des Neids, hat einmal jemand gesagt. Wenn man auf das sieht, was der andere bekommt, können leicht Neid und Missgunst das Herz erfüllen. Das ging auch jenen Arbeitern im Weinberg so, die den ganzen Tag gearbeitet hatten und genausoviel Lohn bekamen, wie diejenigen, die erst eine Stunde im Weinberg ware. Dies Gleichnis bezieht sich auf die Pharisäer, die ihren Einsatz weitaus höher einschätzten als den der Randfiguren der jüdischen Gesellschaft - der Zöllner und Huren. Es schien ihnen deshalb unvorstellbar, dass diese zu den gleichen Bedingungen ins Reich Gottes eingehen könnten wie sie selbst. Doch ganau das ist die frohe Botschaft desEvangeliums: jeder - auch der, welcher die schlechtesten Voraussetzungen mit sich bringt und sich als großer Sünder erkennt, kann sofort und ohne weiteres gerettet werden durch den Glauben an den Herrn Jesus und sein stellvertretendes Opfer für Sünden. Andererseits aber kann kein noch so großer Verdienst, keine noch so gute >>Kinderstube<<, auch keine langjährige familiäre >>Versammlungsrtradition<<>>bevorzugt<< werden. Die Güte und Barmherzigkeit des Herrn gilt allen gleich ohne Ausnahme. Und daraus folgt, dass sich niemand für bevorzugt halten kann in Bezug auf die Errettung. Fragen wir uns nur einmal einen Tag lang bei jedem Menschen, dem wir begegnen, ob eir ihm von Herzen gönnen und wünschen, dass er gerettet wird! Werden wir ihm dann nicht ganz anders begegnen?
Hosea 13,9
Leichtsinnige Dummheit - Wenn Leute total überschuldet sind und einsehen, dass sie ohne Hilfe von außen nicht mehr zurechtkommen, dann ist es wichtig für sie, dass sie einen Schulden-Berater zur Seite bekommen, der ihnen hilft, mit ihrem Geld umzugehen. Er muss die Ausgaben kontrollieren und es wird abgesprochen, wozu das Geld verwendet wird. Für den Verschuldeten wäre es fatal, sich gegen seinen Berater zu stellen und seinen Rat zu ignorieren. Das würde ihn endgültig zugrunde richten.
Natürlich kann so ein Berater schnell als Aufpasser missverstanden werden. Er muss sich ja in alle Bereiche einmischen und Entscheidungen hinterfragen. Er muss immer wieder warnen oder gar verbieten.
Genauso geht es uns auch in unserem Verhältnis zu Gott. Allzu leicht wird Gott als Aufpasser gesehen, der uns nur gängeln will, der sich in alle Angelegenheiten des Lebens einmischt. Man denkt: >>Ich brauche keinen Aufpasser, ich kann das alleine. Ich will nicht, dass mir einer überall hineinredet.<< So wird Gott abgelehnt und man begreift nicht, dass er der Helfer ist. Ein tragisches Missverständnis! Ein Helfer ist hilfreich. Er macht die Sache viel einfacher. Er hilft, Situationen gut und leicht zu bewältigen. Gott weiß, was gut für uns ist. Er hat den besseren Überblick. Gott, unseren Helfer abzulehnen, sich gegen ihn zu stellen, ist leichtsinnig und einfach nur dumm. Wenn wir nicht auf diesen Helfer hören, wird es immer nur zu unserem Nachteil sein.
Natürlich kann so ein Berater schnell als Aufpasser missverstanden werden. Er muss sich ja in alle Bereiche einmischen und Entscheidungen hinterfragen. Er muss immer wieder warnen oder gar verbieten.
Genauso geht es uns auch in unserem Verhältnis zu Gott. Allzu leicht wird Gott als Aufpasser gesehen, der uns nur gängeln will, der sich in alle Angelegenheiten des Lebens einmischt. Man denkt: >>Ich brauche keinen Aufpasser, ich kann das alleine. Ich will nicht, dass mir einer überall hineinredet.<< So wird Gott abgelehnt und man begreift nicht, dass er der Helfer ist. Ein tragisches Missverständnis! Ein Helfer ist hilfreich. Er macht die Sache viel einfacher. Er hilft, Situationen gut und leicht zu bewältigen. Gott weiß, was gut für uns ist. Er hat den besseren Überblick. Gott, unseren Helfer abzulehnen, sich gegen ihn zu stellen, ist leichtsinnig und einfach nur dumm. Wenn wir nicht auf diesen Helfer hören, wird es immer nur zu unserem Nachteil sein.
Montag, 13. Oktober 2008
Es gibt keinen anderen Retter als mich (Hosea 13,4)
Falsche Retter - Wer in Not ist, greift nach jedem Strohhalm, sagt man. Natürlich ist es verständlich, dass ein Ertrinkender sich an alles klammert, was ihm in den Weg kommt. Ein Strohhalm ist allerdings keine gute Lösung. Wenn man weit weg ist von Gott so wie Israel, dann erscheinen viele andere Heilsmöglichkeiten viel näher und leichter erreichbar.
Israel hatt sich den Götzen zugewandt und erwartete von Ihnen Hilfe: Statuen, die ein Kalb darstellten, gegossen aus Silber oder Gold. Hosea muss ein paar Verse vorher ausrufen: >>Sie küssen Kälber!<< So weit ist es gekommen: eine Figur aus Silber anzubeten und von ihr Rettung zu erwarten!
Auch heute werden alle möglichen Wege zur Hilfe oder zum Heil angeboten. Sie küssen Steine oder Kupferarmbänder! Sie glauben an Wasseradern und Mandalas. Ist es nicht so, dass Menschen alles Mögliche glauben, es sei denn, es steht in der Bibel?
Gott macht sehr deutlich, dass es nur einen Retter gibt - das ist er selbst. Es gibt nur einen Weg, Jesus Christus. Wer in Lebensnot ist, kann nur hier Hilfe finden. Nur bei ihm ist das Heil. Nur bei ihm können Ängste überwunden werden. Nur bei ihm wird Sehnsucht gestillt. Nur bei ihm gebt es Erfüllung. Alle anderen Angebote sind Irrwege. Da gibt es keine Möglichkeit zur Toleranz, weil es die Wahrheit ist. Das wollen wir uns selbstz wieder bewusst machen und es anderen weitersagen.
Israel hatt sich den Götzen zugewandt und erwartete von Ihnen Hilfe: Statuen, die ein Kalb darstellten, gegossen aus Silber oder Gold. Hosea muss ein paar Verse vorher ausrufen: >>Sie küssen Kälber!<< So weit ist es gekommen: eine Figur aus Silber anzubeten und von ihr Rettung zu erwarten!
Auch heute werden alle möglichen Wege zur Hilfe oder zum Heil angeboten. Sie küssen Steine oder Kupferarmbänder! Sie glauben an Wasseradern und Mandalas. Ist es nicht so, dass Menschen alles Mögliche glauben, es sei denn, es steht in der Bibel?
Gott macht sehr deutlich, dass es nur einen Retter gibt - das ist er selbst. Es gibt nur einen Weg, Jesus Christus. Wer in Lebensnot ist, kann nur hier Hilfe finden. Nur bei ihm ist das Heil. Nur bei ihm können Ängste überwunden werden. Nur bei ihm wird Sehnsucht gestillt. Nur bei ihm gebt es Erfüllung. Alle anderen Angebote sind Irrwege. Da gibt es keine Möglichkeit zur Toleranz, weil es die Wahrheit ist. Das wollen wir uns selbstz wieder bewusst machen und es anderen weitersagen.
Samstag, 11. Oktober 2008
Mein Psalm - nach Psalm 42/43
Gott, nach dir sehne ich mich
wie nach einem Schluck Wasser in der Wüste.
Alles in mir verlangt nach dir,
du Gott des Lebens.
Wann werde ich dichendlich sehen, verstehen,
wann kann ich wirklich zu dir kommen, dir nahe sein?
Tag und Nacht habe ich das zu verkraften, was mich fertig macht, womit ich nicht fertig werde,
und immer wieder diese Leute,
die mit Tag für Tag für zusetzen:
Wo ist denn nun dein Gott?
Dabei ist die Erinnerung noch lebendig,
unterwegs mit vielen Menschen,
das Feiern, das Loben und Danken in Deinem Haus.
Warum finde ich einfach keinen Halt, keine Ruhe?
Dennoch will ich auf Dich hoffen, Gott,
immer wieder Darauf vertrauen,
du wirst meine Sehnsucht stillen,
all den Durst nach Leben.
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem
Römer 12,21
wie nach einem Schluck Wasser in der Wüste.
Alles in mir verlangt nach dir,
du Gott des Lebens.
Wann werde ich dichendlich sehen, verstehen,
wann kann ich wirklich zu dir kommen, dir nahe sein?
Tag und Nacht habe ich das zu verkraften, was mich fertig macht, womit ich nicht fertig werde,
und immer wieder diese Leute,
die mit Tag für Tag für zusetzen:
Wo ist denn nun dein Gott?
Dabei ist die Erinnerung noch lebendig,
unterwegs mit vielen Menschen,
das Feiern, das Loben und Danken in Deinem Haus.
Warum finde ich einfach keinen Halt, keine Ruhe?
Dennoch will ich auf Dich hoffen, Gott,
immer wieder Darauf vertrauen,
du wirst meine Sehnsucht stillen,
all den Durst nach Leben.
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem
Römer 12,21
Dienstag, 7. Oktober 2008
Psalm 65,11-12a
Du tränkst seine Furchen, ebnest seine Schollen, du erweichst es mit Regengüssen, segnest sein Gewächs. Du hat das Jahr deiner Güte gekrönt. (Psalm 65,11-12a)
Ein besonderes Fest: Erntedank - Von nun an, alle Tage der Erde, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht (1Mose 8,22).
Dieses Versprechen gab Gott dem Noah nach der großen Flut. Das war und ist sein Wille für diese Welt, neben allen anderen Merkmalen seiner Gnade: Es soll nicht aufhören ... Eine Verheißung, eine Zusage, die bis heute gültig geblieben ist.
Der Psalmist David greift den Gedanken der Treue und Fürsorge Gottes mit unserem Tagesvers auf: Du tränkest seine Furchen, ebnest seine Schollen, du erweichst es mit Regengüssen, segnest sein Gewächs. Du hat das Jahr deiner Güte gekrönt.
Wie schnell vergessen wir das, wenn wir uns wieder an einen reichhaltig gedeckten Tisch setzen dürfen. auch bei modernsten landwirtschaftlichen Maschinen, bei vollem Arbeitseinsatz aller in der Feldbestellung tätigen Leute, auch bei der besten Logistik in der ganzen Lebensmittelkette, ohne den Segen Gottes, ohne seine Fürsorge, ohne Regen, Wind und Sonnenschein, würde nichts zustande kommen. An Gottes Segen ist alles gelegen. Nichts ist selbstverständlich, Gott trägt und erhält seine Schöpfung, die sich so weit von ihm entfernt hat, Tag für Tag, Jahr für Jahr. Allerdings nur so lange, wie er es sich vorgesetzt hat, weil er einmal über alles Böse der Menschen Gericht halten muss. Mit einer Ausnahme: Menschen, die mit ihrer Lebensschuld zu Jesus Christus gekommen sind, die Vergebung ihrer Sünden erfahren haben, die bleiben vor dem letzten Gericht über alles Böse verschont.
Ein besonderes Fest: Erntedank - Von nun an, alle Tage der Erde, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht (1Mose 8,22).
Dieses Versprechen gab Gott dem Noah nach der großen Flut. Das war und ist sein Wille für diese Welt, neben allen anderen Merkmalen seiner Gnade: Es soll nicht aufhören ... Eine Verheißung, eine Zusage, die bis heute gültig geblieben ist.
Der Psalmist David greift den Gedanken der Treue und Fürsorge Gottes mit unserem Tagesvers auf: Du tränkest seine Furchen, ebnest seine Schollen, du erweichst es mit Regengüssen, segnest sein Gewächs. Du hat das Jahr deiner Güte gekrönt.
Wie schnell vergessen wir das, wenn wir uns wieder an einen reichhaltig gedeckten Tisch setzen dürfen. auch bei modernsten landwirtschaftlichen Maschinen, bei vollem Arbeitseinsatz aller in der Feldbestellung tätigen Leute, auch bei der besten Logistik in der ganzen Lebensmittelkette, ohne den Segen Gottes, ohne seine Fürsorge, ohne Regen, Wind und Sonnenschein, würde nichts zustande kommen. An Gottes Segen ist alles gelegen. Nichts ist selbstverständlich, Gott trägt und erhält seine Schöpfung, die sich so weit von ihm entfernt hat, Tag für Tag, Jahr für Jahr. Allerdings nur so lange, wie er es sich vorgesetzt hat, weil er einmal über alles Böse der Menschen Gericht halten muss. Mit einer Ausnahme: Menschen, die mit ihrer Lebensschuld zu Jesus Christus gekommen sind, die Vergebung ihrer Sünden erfahren haben, die bleiben vor dem letzten Gericht über alles Böse verschont.
Sonntag, 5. Oktober 2008
Erntedank
Gebet für die Umwelt
Martin Luther, Reformator(1483-1546)
Lieber Herr und Gott,
behüte gnädig die Früchte auf dem Feld
und im Garten.
Reinige die Luft.
Gib Regen und gutes Wetter zu seiner Zeit.
Lass die Früchte wohl geraten.
Lass sie nicht vergiftet werden,
damit wir und das Vieh
durch sie nicht krank werden
oder in andrer Weise zu Schaden kommen.
Viele unserer Beschwerden kommen ja daher,
dass die Luft vergiftet wird
und dadurch Früchte, Wein und Getreide.
Wenn du darein einwilligst,
müssen wir uns den Tod
an unseren eigenen Erzeugnissen
anessen und antrinken.
Darum lass die Früchte gesegnet sein.
Lass sie uns zu Gesundheit
und zum Wohlbefinden heranwachsen.
Bewahre uns auch davor,
sie zu missbrauchen,
um Leben zu gefährden,
oder Unrecht, Völlerei und Bummelei zu fördern;
denn daraus erwachsen
Unkeuschheit, Ehebruch, Streit,
Betrug, Mord, Krieg und so manches andere Unheil.
Gib uns vielmehr die Gnade,
dass wir deine Gaben
zur Besserung unseres Lebens gebrauchen,
die Früchte unsere Gesundheit erhalten und fördern
und wir so mit ihnen umgehen,
dass wir es vor dir verantworten können.
Amen.
Martin Luther, Reformator(1483-1546)
Lieber Herr und Gott,
behüte gnädig die Früchte auf dem Feld
und im Garten.
Reinige die Luft.
Gib Regen und gutes Wetter zu seiner Zeit.
Lass die Früchte wohl geraten.
Lass sie nicht vergiftet werden,
damit wir und das Vieh
durch sie nicht krank werden
oder in andrer Weise zu Schaden kommen.
Viele unserer Beschwerden kommen ja daher,
dass die Luft vergiftet wird
und dadurch Früchte, Wein und Getreide.
Wenn du darein einwilligst,
müssen wir uns den Tod
an unseren eigenen Erzeugnissen
anessen und antrinken.
Darum lass die Früchte gesegnet sein.
Lass sie uns zu Gesundheit
und zum Wohlbefinden heranwachsen.
Bewahre uns auch davor,
sie zu missbrauchen,
um Leben zu gefährden,
oder Unrecht, Völlerei und Bummelei zu fördern;
denn daraus erwachsen
Unkeuschheit, Ehebruch, Streit,
Betrug, Mord, Krieg und so manches andere Unheil.
Gib uns vielmehr die Gnade,
dass wir deine Gaben
zur Besserung unseres Lebens gebrauchen,
die Früchte unsere Gesundheit erhalten und fördern
und wir so mit ihnen umgehen,
dass wir es vor dir verantworten können.
Amen.
Freitag, 3. Oktober 2008
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten umd Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. Micha 6,8
Meine Oma gehörte zur Baptistengemeinde in Berlin-Tegel und diese Bibelstelle hatte sie in ihrer kleinen Bibel drinstehen. Die Oma ist schon lange verstorben, aber die Bibel befindet sich immer noch in meinem Besitz. Sie ist halt sehr alt und auch in der Wortwahl nicht modern und sie ist in der Schrift alter Gesangbücher geschrieben, doch manchesmal möchte ich einen Text nicht im heutigen Deutsch lesen, und so habe ich doch noch ab und zu die Gelegenheit dazu und dann denke ich an meine Oma Erna, die ich sehr lieb gehabt habe.
Meine Oma gehörte zur Baptistengemeinde in Berlin-Tegel und diese Bibelstelle hatte sie in ihrer kleinen Bibel drinstehen. Die Oma ist schon lange verstorben, aber die Bibel befindet sich immer noch in meinem Besitz. Sie ist halt sehr alt und auch in der Wortwahl nicht modern und sie ist in der Schrift alter Gesangbücher geschrieben, doch manchesmal möchte ich einen Text nicht im heutigen Deutsch lesen, und so habe ich doch noch ab und zu die Gelegenheit dazu und dann denke ich an meine Oma Erna, die ich sehr lieb gehabt habe.
Mittwoch, 1. Oktober 2008
Gebet - Bitte um Vergebung
Gebet – Bitte um Vergebung
Hl. Hildegard von Bingen, (1098–1179)
Du, dessen Macht alles untersteht,
schau auf das Blut, das vergossen ward
für das ganze Menschengeschlecht,
und vergib uns unsere Schuld.
Wir sind Kinder der Übertretung
und hätten sie dir bezahlen müssen.
Aus der Verkehrtheit unseres Herzens
haben wir dies unterlassen.
Das Taufversprechen hielten wir nicht,
übertraten deine Gebote
und warfen unsere Unschuld weg.
Doch du bist gütig; strafe uns nicht
nach unserer großen Bosheit,
sondern erlasse uns liebevoll
unsere Übertretungen,
haben wir doch aus Liebe,
in Furcht vor unserem Erlöser,
von ganzem Herzen das Unrecht vergeben,
das man uns angetan.
Sei uns nun gnädig, o Gott,
der du gerecht bist und gut!
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