Samstag, 16. April 2011

Matthäus 11,28

Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.

Kommt her! --- Das ist eine Einladung von Jesus Christus an alle Menschen. Er wünscht, dass wir alle zu Ihm kommen, weil Er uns etwas schenken möchte. Nun, wie können wir zu Ihm kommen, und was beinhaltet dieses Geschenk?

Der Herr Jesus lebt jetzt im Himmel, wir können also nicht physisch zu Ihm gehen. Doch wir können zu Ihm beten. Zu Ihm kommen bedeutet also, im Gebet Kontakt mit Ihm aufzunehmen. Beten ist nicht meditieren, sondern ein konkretes Reden mit Jesus Christus im Himmel. Ihm können wir nichts vortäuschen. Wir sind vor Ihm so, wie wir wirklich sind. Und wir alle wissen: In unserem Leben gibt es nicht nur schöne Seiten, sondern auch Fehler, Ungerechtigkeit und Sünde. Zu Ihm kommen beinhaltet also auch das Anerkennen und Bekennen der eignenen Schuld vor Ihm. Trotzdem lädt er ein: Kommt her mit all Euren Lasten, mit all euren Sünden. Denn Er hat ein wunderbares Geschenk für uns: Er möchte uns von der ganzen Sündenlast befreien. Wer zu Ihm kommt, erfährt Vergebung der Sünden. Sein Gewissen wird für immer entlastet.

Wir möchten die Folgen nicht verschweigen für jeden, der diese Einladung ausschlägt. Es kommt einmal der Tag des Gerichts. Alle, die ihr Leben nicht mit Gott in Ordnung gebracht haben, werden von dem Richter Jesus Christus das Urteil vernehmen: Geht weg! Es ist dann zu spät , um zu Ihm zu kommen. Es bleibt nur die ewige Gottesferne in der Hölle. Wie schrecklich!

Dienstag, 12. April 2011

Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum: Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigenen und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen vorbeigezogen war, blickte ich zurück, ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn, "Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.

Warum hast du mich alleingelassen, als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er: "Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."

Lukas 5,20.24.25

Mensch, deine Sünden sind dir vergeben...Ich sage Dir, steh auf...Und sogleich stand er vor Ihnen auf, nahm das Bett auf, worauf er gelegen hatte, und er ging in sein Haus und verherrlichte Gott.

Juble, mein Herze, ich habe den Heiland gefunden; Er hat für ewig sich nun meiner Seele verbunden! Sei nicht mehr bang, fange zu loben jetzt an! Er liess mich völlig gesunden.

Juble, mein Herze, die Sündenschuld ist nun vergeben; denn auch für mich liess der Heiland am Kreuze sein Leben; dort floss sein Blut auch meinem Heile zugut, nun bin ich froh ihm ergeben!

Juble mein Herze, mein Heiland, Er ist auferstanden; Er löset völlig von Sündenmacht, Ketten und Banden! Er ists allein, der da macht heilig und rein, die hier im Glauben ihn fanden.

Sonntag, 10. April 2011

Römer 8,14.16

Kinder, Söhne und Erben Gottes --------------------------------

So viele durch den Geist Gottes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes.

Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.

Bei der Bekehrung sind wir durch die Neugeburt Kinder Gottes geworden. <> (Johannes 1,12.13). Als Kinder geniessen wir Gottes unendliche Liebe. <>(1. Johannes 3,1).

Gott hat uns als seine Söhne angenommen. Das geschah, als wir mit dem Heiligen Geist versiegelt wurden. Wir gehören jetzt Gott, denn Er hat uns adoptiert. Doch Er hat uns nicht als Knechte,sondern als Söhne aufgenommen. Unser Verhältnis zu ihm ist nicht von Furcht geprägt. Mit freimütigem Zutrauen dürfen wir zu ihm beten. Als Söhne kennen wir die vertraute Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater und haben Einsicht in seine Gedanken.

<>(Römer 8,17). Als Kinder und Söhne Gottes sind wir auch seine Erben. Die ganze Schöpfung ist das Erbe, das Gott dem Haupterben Jesus Christus übergeben wird. Dieser wird die Erbschaft nicht allein antreten, sondern mit uns, seinen Miterben. Mit Ihm werden wir einmal über die Schöpfung regieren.