Montag, 21. Oktober 2013

Römer 6,23

Der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.

Kein Garten Eden mehr
 
Im Indischen Ozean liegt eine kleine, traumhaft schöne Insel mit außerordentlich mildem Klima, inmitten eines Meeres, das von Fischen nur so wimmelt. Die einzige Einnahmequelle ist der Tourismus. Ein Tourist sagt zu einem Insulaner: ,,Ihre Insel, das ist das Paradies!" - Sie täuschen sich. Für uns ist es die Hölle." Mit dem Zustrom der Touristen leidet die Umwelt in immer stärkerem Maß; und die Bewohner selbst haben ihre Ruhe und Zufriedenheit verloren.
Es gibt auf der Erde kein Paradies mehr; der Mensch mit seinem Egoismus und seinem Unheil bringenden Einfluss ist überall. Als Adam und Eva ungehorsam waren, haben sie den Zugang zum Paradies verloren. Seitdem sind sie anstrengender Arbeit, Krankheiten und dem Tod unterworfen. Das tragischste Ergebnis aber ist, dass sie die Gemeinschaft mit Gott verloren haben, dass sie nun geistlich tot sind - tot für Gott(1. Mose 3,18-23).
 
Ja, Gott ist gerecht und heilig und kann die Sünde nicht einfach hinnehmen, Aber Er ist auch Liebe. Er hasst die Sünde, aber Er liebt den Sünder. Und Er bietet uns mehr an, als wir verloren haben: Der Garten Eden ist verschlossen, aber der Himmel ist offen. Jesus, der Retter, bringt denen Licht und Leben, ,,die in Finsternis und Todesschatten sitzen(Lukas 1,79).
Jesus Christus ist der einzige gehorsame und vollkommene Mensch, ist auf die Erde gekommen, um die Strafe zu tragen, die sündige Menschen verdient haben. Der Gerechte ist für die Ungerechten gestorben, um uns zu Gott zu führen(1. Petrus 3,18). Deshalb sollten wir uns nicht nach dem verlorenen Paradies zurücksehnen, sondern unser Leben Christus anvertrauen.


Psalm 62,8.9

Der Fels meiner Stärke, meine Zuflucht, ist in Gott. Vertraut auf ihn allezeit, o Volk!  Schüttet euer Herz vor ihm aus! Gott ist unsere Zuflucht.

Gott hatte David, den Psalmdichter, in vielen bedrückenden Situationen durch seine Nähe gestärkt und getröstet und ihn schließlich auch daraus befreit. So hatte David gelernt, Gott zu vertrauen, und er ermuntert das Volk Gottes dazu, seinem Beispiel zu folgen.
Die Christen heute haben besondere Zusagen Gottes und des Hern Jesus Christus, die sie in ihrem Vertrauen stärken können.
1. ,,Ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters" (Matthäus 28,20). - Es gibt keinen einzigen Tag, an dem Jesus Christus nicht bei den Seinen wäre. Er verläßt sie nie.
2. ,,Wie wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken"(Römer 8,28). - Es gibt nichts, so bitter es auch ist, was uns nicht in Gottes Hand zum Guten dient. Hinter allem steht Gottes Liebe.
3. ,,Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und euren Sinn bewahren in Christus Jesus"(Philipper 4,6.7). -  Es gibt keine Situation, in der wir nicht unser Herz vor Gott ausschütten könnten. Gott hat seinen Kindern nicht zugesagt, dass Er die Schwierigkeit immer wegnimmt, aber dass Er ihnen seinen Frieden schenken will. In dieser Kraft kann der Christ auch schwierige Situationen durchstehen.
4. ,,Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes,der uns tröstet in all unserer Bedrängnis"(2. Korinther1,3.4) - Es gibt keine Not,in der uns Gott nicht trösten würde. Sein Trost ist größer als jede Bedrängnis.