Dienstag, 14. Oktober 2008

Hosea 13,9

Leichtsinnige Dummheit - Wenn Leute total überschuldet sind und einsehen, dass sie ohne Hilfe von außen nicht mehr zurechtkommen, dann ist es wichtig für sie, dass sie einen Schulden-Berater zur Seite bekommen, der ihnen hilft, mit ihrem Geld umzugehen. Er muss die Ausgaben kontrollieren und es wird abgesprochen, wozu das Geld verwendet wird. Für den Verschuldeten wäre es fatal, sich gegen seinen Berater zu stellen und seinen Rat zu ignorieren. Das würde ihn endgültig zugrunde richten.

Natürlich kann so ein Berater schnell als Aufpasser missverstanden werden. Er muss sich ja in alle Bereiche einmischen und Entscheidungen hinterfragen. Er muss immer wieder warnen oder gar verbieten.

Genauso geht es uns auch in unserem Verhältnis zu Gott. Allzu leicht wird Gott als Aufpasser gesehen, der uns nur gängeln will, der sich in alle Angelegenheiten des Lebens einmischt. Man denkt: >>Ich brauche keinen Aufpasser, ich kann das alleine. Ich will nicht, dass mir einer überall hineinredet.<< So wird Gott abgelehnt und man begreift nicht, dass er der Helfer ist. Ein tragisches Missverständnis! Ein Helfer ist hilfreich. Er macht die Sache viel einfacher. Er hilft, Situationen gut und leicht zu bewältigen. Gott weiß, was gut für uns ist. Er hat den besseren Überblick. Gott, unseren Helfer abzulehnen, sich gegen ihn zu stellen, ist leichtsinnig und einfach nur dumm. Wenn wir nicht auf diesen Helfer hören, wird es immer nur zu unserem Nachteil sein.

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