Und daas Volk glaubte; und als sie hörten, dass der HERR sich den Kindern Israel zugewandt und dass er ihr Elend gesehen habe, da neigten sie sich und beteten an.
Kürzlich erschien eine Veröffentlichung, in der sich Karrierefrauen über die Bedeutung von Gottvertrauen für ihre erfolgreiche Laufbahn äußerten. Das Überraschende daran war, dass die meisten die Vorstellung von einer unsichtbaren Welt und von Kräften, die von dorther Einfluss auf sie ausüben, durchaus gelten ließen. Aber viele von ihnen lehnten es ab, solch eine ,,höhere Macht" Gott zu nennen oder sie mit dem Gott der Bibel in Verbindung zu bringen.
Eine bekannte Fernseh-Korrespondentin sagte darin: ,,Ich glaube, dass starke Menschen eine Orientierung brauchen, dass sie an Dinge glauben, die man als Mensch nicht unbedingt erklären können muss."
Auch in diesem Kalender betonen wir immer wieder, dass jeder Mensch, wenn sein Leben ,,Erfolg", also einen Sinn haben soll, eine Orientierung haben muss, auf die er sich verlassen kann. Wir glauben, dass das die Bibel ist. Also auch ein Glaube? Ja, aber er bewährt sich in den notvollen Unwägbarkeiten des Lebens.
Mose, der Führer Israels, hatte damals die Aufgabe von Gott empfangen, die Israeliten aus der Knechtschaft der Ägypter zu befreien. Dazu musste er ihnen durch Zeichen beweisen, dass es wirklich Gott war, der gesandt hate. Erst dann glaubten ihm seine Landsleute.
So erweist sich der Gott der Bibel in den Nöten des Lebens, aus denen Er uns errettet, wenn wir Ihn anrufen. ,,Rufe mich an am Tag der Bedrängnis: Ich will dich erretten" (Psalm 50,15). Denn für die Rettung aus Not und Ängsten - besonders für die Errettung aus Sündennot - ist Gott zuständig. Oft bringen nämlich erst notvolle Umstände die Menschen zum Nachdenken.
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