Dienstag, 14. Oktober 2008

Matthäus 20,15

Ist es mir nicht erlaubt, mit den Meinen zu tun, was ich will? Oder blickt dein Auge böse, weil ich gütig bin?

Zu gleichen Bedingungen? Der Vergleich ist die Quelle des Neids, hat einmal jemand gesagt. Wenn man auf das sieht, was der andere bekommt, können leicht Neid und Missgunst das Herz erfüllen. Das ging auch jenen Arbeitern im Weinberg so, die den ganzen Tag gearbeitet hatten und genausoviel Lohn bekamen, wie diejenigen, die erst eine Stunde im Weinberg ware. Dies Gleichnis bezieht sich auf die Pharisäer, die ihren Einsatz weitaus höher einschätzten als den der Randfiguren der jüdischen Gesellschaft - der Zöllner und Huren. Es schien ihnen deshalb unvorstellbar, dass diese zu den gleichen Bedingungen ins Reich Gottes eingehen könnten wie sie selbst. Doch ganau das ist die frohe Botschaft desEvangeliums: jeder - auch der, welcher die schlechtesten Voraussetzungen mit sich bringt und sich als großer Sünder erkennt, kann sofort und ohne weiteres gerettet werden durch den Glauben an den Herrn Jesus und sein stellvertretendes Opfer für Sünden. Andererseits aber kann kein noch so großer Verdienst, keine noch so gute >>Kinderstube<<, auch keine langjährige familiäre >>Versammlungsrtradition<<>>bevorzugt<< werden. Die Güte und Barmherzigkeit des Herrn gilt allen gleich ohne Ausnahme. Und daraus folgt, dass sich niemand für bevorzugt halten kann in Bezug auf die Errettung. Fragen wir uns nur einmal einen Tag lang bei jedem Menschen, dem wir begegnen, ob eir ihm von Herzen gönnen und wünschen, dass er gerettet wird! Werden wir ihm dann nicht ganz anders begegnen?

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