Montag, 15. Dezember 2008

Josua 23,11

Anweisung zum Leben - Ganze Bücher werden über solche Themen geschrieben, wie man sein Leben erfolgreich führen kann, wie man treffsicher den Sinn des Lebens erfassen und erfahren kann. Wer immer sie liest und das aufmerksam tut und mit der Bereitschaft zur Tat verbindet, der wird eine Menge von Anweisungen finden. Der wird wissen, wie man gesund lebt, wie man sich die Umwelt geneigt macht, wie man stressige Konflikte meidet und vieles andere mehr. Und wer das dann alles bedenkt, der wird zumindest zeitweise Hilfe finden. Das Entscheidende aber bleibt offen.

Gott sagt uns, dass es lebenswichtig ist, ihn zu lieben. Und da es dabei ums Leben geht, müssten wir hellhörig werden. Allerdings fragen wir sofort: Und was heißt das: >>Gott lieben<
Gott, den Herrn lieben ist sicher keine verbale Pflichtübung. Es genügt keinesfalls, über ihn schön oder gar salbungsvoll zu reden. Gott lieben hat als Kern den willigen Gehorsam. In Johannes 14,21 sagt der Herr Jesus, dass der ihn liebt, der seine Gobote in Herz und Willen trägt und sie hält, Als man den Herrn Jesus nach dem wichtigsten Gebot fragte, antwortete er: >>Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem genzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner genzen Kraft und mit deinem ganzen Verstand und deinen Nächsten wie dich selbst.<< Davon, dass ich das tue, hängt meine ganze Lebenserfüllung ab. Deshalb steht es als Grundfrage ständig über meinem Leben: Liebe ich ihn so?

Freitag, 5. Dezember 2008

Johannes 3,3

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.(Johannes 3,3)

Der jüdische Rabbiner Nikodemus, der zur führenden Schicht in Jerusalem gehörte, suchte das Gespräch mit Jesus Christus. Er kam bei Nacht zu ihm, und seine Unterhaltung mit dem Herrn wird von dem Evangelisten ausführlich wiedergegeben.

Der Herr geht auf die einleitenden anerkennenden Bemerkungen von Nikodemus gar nicht erst ein, sondern kommt direkt zur Sache. Der gelehrte Mann hat nämlich ein wichtiges Anliegen, und Jesus, der Sohn Gottes, erkennt das von Anfang an.

Das Problem von Nikodemus war das Reich Gottes und wie man da hineinkommt. Glücklicherweise gibt es auch heute noch Menschen, die wie er nach ihrer eigenen ewigen Zukunft fragen und sich mit dem diesseitigen Leben nicht begnügen.

Die Antwort Christi an den Rabbiner ist die gleiche, die auch für uns heute gilt: Man muss von neuem geboren werden! Natürlich kann man nicht noch einmal als Säugling zur Welt kommen, wie Nikodemus erstaunt einwendet. - So war das Wort von dem ,,neuen Herzen" und dem ,,neuen Geist", dass der Rabbiner sicher kannte, auch nicht zu verstehen (vgl Hesekiel 36,26).
Nein, Christus spricht von einem geistlichen Vorgang, der durch Gottes Wort und Gottes Geist bewirkt wird. Jeder, der vor Gott eingesteht, dass er das wahre Leben bisher verfehlt hat, und an den 'Sohn Gottes als Erlöser glaubt, empfängt neues Leben, ewiges Leben. Wie das zugeht, ist ein Geheimnis Gottes, aber die Tatsache bleibt.

Lukas 24,19-27

Und er sprach zu ihnen: Was denn? Sie aber sprachen zu ihm: Das von Jesus, dem Nazarener, der ein Prophet war, mächtig in Werk und Wort vor Gott und em genzen Volk; und wie ihn die Hohenpriester und unsere Obersten zur Verurteilung zum Tod überlieferten und ihn kreuzigten. Wir aber hofften, dass er der sei, der Israel erlösen sollte. Doch auch bei all dem ist dies heute der dritte Tag, seitdem dies geschehen ist. Aber auch einige Frauen von uns haben uns außer uns gebracht: Am frühen Morgen sind sie bei der Gruft gewesen, und als sie seinen Leib nicht fanden, kamen sie und sagten, dass sie auch eine Erscheinung von Engeln gesehen hätten, die sagen, dass er lebe. Und einige von denen, die mit uns sind, gingen zu der Gruft und fanden es so, wie auch die Frauen gesagt hatten; ihn aber sahen sie nicht. Und er sprach zu ihnen: O ihr Unverständigen und trägen Herzens, alles zu glauben, was die Propheten geredet haben! Musste nicht der Christus dies leiden und in seine Herrlichkeit eingehen? Und von Mose und von allen Propheten anfangend, erklärte er ihnen in allen Schriften das, was ihn selbst betraf. (Lukas 24,19-27)

Gedanken zum Lukas-Evangelium
Die beiden Jünger auf dem Weg nach Emmaus haben der Auferstandenen nicht erkannt, als Er sich ihnen anschloss. Und so erzählen sie ihrem Begleiter von ihren enttäuschten Hoffnungen. Der Herr fühlt ihre Liebe zu ihm und ihren Schmerz. Und Er kommt ihnen zu Hilfe, indem Er ihnen ,,in allen Schriften" des Alten Testaments die Prophezeiungen zeigt, die ihn, den Messias, betreffen. Er erklärt ihnen, wie schon darin geweissagt ist, dass der Christus erst leiden und sterben, aber dann in Herrlichkeit erscheinen würde. - Ja, Jesus wird einmal ,,Israel erlösen". Aber zunächst hat Er nach Gottes Plan durch seinen Sühnungstod für alle, die an ihn glauben, die Erlösung von den Sündem bewirkt.