Du tränkst seine Furchen, ebnest seine Schollen, du erweichst es mit Regengüssen, segnest sein Gewächs. Du hat das Jahr deiner Güte gekrönt. (Psalm 65,11-12a)
Ein besonderes Fest: Erntedank - Von nun an, alle Tage der Erde, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht (1Mose 8,22).
Dieses Versprechen gab Gott dem Noah nach der großen Flut. Das war und ist sein Wille für diese Welt, neben allen anderen Merkmalen seiner Gnade: Es soll nicht aufhören ... Eine Verheißung, eine Zusage, die bis heute gültig geblieben ist.
Der Psalmist David greift den Gedanken der Treue und Fürsorge Gottes mit unserem Tagesvers auf: Du tränkest seine Furchen, ebnest seine Schollen, du erweichst es mit Regengüssen, segnest sein Gewächs. Du hat das Jahr deiner Güte gekrönt.
Wie schnell vergessen wir das, wenn wir uns wieder an einen reichhaltig gedeckten Tisch setzen dürfen. auch bei modernsten landwirtschaftlichen Maschinen, bei vollem Arbeitseinsatz aller in der Feldbestellung tätigen Leute, auch bei der besten Logistik in der ganzen Lebensmittelkette, ohne den Segen Gottes, ohne seine Fürsorge, ohne Regen, Wind und Sonnenschein, würde nichts zustande kommen. An Gottes Segen ist alles gelegen. Nichts ist selbstverständlich, Gott trägt und erhält seine Schöpfung, die sich so weit von ihm entfernt hat, Tag für Tag, Jahr für Jahr. Allerdings nur so lange, wie er es sich vorgesetzt hat, weil er einmal über alles Böse der Menschen Gericht halten muss. Mit einer Ausnahme: Menschen, die mit ihrer Lebensschuld zu Jesus Christus gekommen sind, die Vergebung ihrer Sünden erfahren haben, die bleiben vor dem letzten Gericht über alles Böse verschont.
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