So tut nun Buße und bekehrt euch, damit eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten und Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn und er den euch zuvor bestimmten Christuns Jesus sende, den freilich der Himmel aufnehmen muss bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat.
Apostelgeschichte 3, 19-21
Gedanken zur Apostelgeschichte
Vieles in dieser zweiten Predigt des Apostels Petrus in Jerusalem gilt für alle Zeiten. Dazu gehört die Zusage Gottes, dass Er den Menschen ihre Sünden vergibt, wenn sie Buße tun und sich bekehren.
Doch in den Worten von Petrus liegt auch eine besondere Botschaft für seine jüdischen Hörer. Als sie Jesus von Nazareth kreuzigten, haben sie ,,den ihnen zuvor bestimmten Christus" ermordet. Jesus ist ja der Messias, der von Gott gesalbte König Israels, dessen Erscheinen im Alten Testament verheißen ist.
Gibt es jetzt keine Hoffnung mehr für Israel als Volk? - Wird das Friedensreich des Messias auf der Erde nun nicht mehr kommen?
Gott lässt Israel durch Petrus sagen, dass Er unverbrüchlich zu seinen Verheißungen steht! Und wenn sie - als ganzes Volk -Buße tun und sich bekehren, dann sollen ,,diese Zeiten der Erquickung" kommen, dann sendet Er ihnen den Messias erneut auf die Erde.
In der Zwischenzeit ist Christus in der Herrlichkeit. Und jetzt werden Menschen aus allen Völkern der Erde herausgerufen, um an Christus zu glauben und ein neues Volk zu bilden, ,,ein Volk für seinen Namen"(Kap. 15,14)
Das künftige Friedensreich Jesu wird eine ,,Wiederherstelung aller Dinge" sein - eine ,,Wiedergeburt" der Erde. Denn dann wird der Fluch von der Erde genommen, der seit dem Sündenfall auf ihr liegt(Matthäus 19,28; Römer 8,20,21).
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